Racereport Ironman Klagenfurt

Hier ein kurzer Bericht über meinen Start beim Ironman Klagenfurt

Es war einfach ein geiler Tag. Ich hatte eine super Nacht und machte mich früh auf den Weg nach Klagenfurt. Dort traf ich auch meinen Kollegen Andi, welcher so wie ich für das Union Triathlon Team Burgenland an den Start ging (*).  In der Wechselzone noch schnell Reifendruck kontrolliert ( dankeRene für die Scheibe) und das Rad mit Essen auf magaziniert. 

Anschließend ging es zum Schwimmstart. 

Vor Start

Karin, Maya und ich ( noch entspannt)

 

06:45 START

Ich wählte die rechte Außenseite und schwam gemütlich mein Tempo  fern ab jeder Rauferei und Schlägerei im Wasser. Nach 1400m war die erste Wendeboje erreicht und es ging mit einer 90 Grad Kurve auf ein 450m langes Querstück. Da konnte ich das erste Mal deutlich spüren, dass ich mich im Freiwasser befand. Der doch deutlich „Wellengang“ und das schaukeln führte dazu, dass mir etwas unwohl wurde, aber kein Problem waren ja nur ein paar Minuten.

Geschafft, die zweite Wende. Jetzt ging es mit dem Wellengang im Rücken auf die letzten 1000m im See um den Schluss (900m) im berüchtigten Lendkanal zurück zu legen.

Die Stimmung im Kanal war Wahnsinn. Links und rechts Menschen und da war auch mein Support zu sehen. Karin und Pozi ! Sie erkannten mich sogar und begleiteten mich bis zum Schwimmausstieg. 

 

DSC_0778 DSC_0776

1:15H Schwimmen beendet und nun ab auf das Rad.

Von Anfang an hatte ich dort zu kämpfen. Die doch kürzlich zurückliegende Krankheit war nun zu spüren und ich konnte meinen Rhythmus nicht finden und tat mich richtig schwer Tempo zu machen. 

DSC_0789

Dann nach 10KM der Schock. Ich verlor das Visier meines Helmes und musste somit 170KM ohne Schutz fahren. 

Ganz ehrlich war ich etwas naiv, da ich glaubte, dass die Radstrecke doch etwas einfacher sein wird. Es war dauernd zu arbeiten und die vielen giftigen Anstiege machten es nicht einfacher. ( waren doch 1800 Höhenmeter)

Auf der zweiten Runde setzte auch immer wieder Regen ein, was das bereits vorhandene „Visierproblem“ verstärkte. Nicht nur, dass mir bei den Abfahrten die Augen zu rinnen begonnen haben nun kam auch Spritzwasser von oben und unten hinzu.

 

Irgendwie vergingen die 5H32min am Rad und der Marathon begann. 

 

Der Lauf: 

DSC_0855
Ich und meine „Support Mädels“ Karin, Johanna und Maya

Anfangs war alles super und ich war selber überrascht wie leicht es ging. Dieses Gefühl hielt bis Kilometer 23.DSC_0896DSC_0898

 

Da kam der Schweinehund dann an die Oberfläche. Pulstechnisch wäre sicherlich einiges mehr drinnen gewesen, aber nach 4:20min war auch der Marathon erledigt und ich finishte meine erste Langdistanz in für mich guten 11H20min. 

DSC_0944

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, welche mir die Daumen gedrückt haben und mich so tatkräftig begleitet und motiviert haben.

 

(*) mit 1.1.2015 werde ich dann für das TRIm Team starten, da der Verein mit diesem Datum seine Tätigkeit aufnimmt. 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.