Zell am See

Auch heuer waren wir beim Ironman Zell am See vertreten. Bereits am Freitag nützte Karin die Möglichkeit des Veranstalters beim Irongirl Run teilzunehmen und dies äußerst erfolgreich. Sie belegte den 9. Gesamtrang über die 4,2km Laufstreckeund (dies 4 Tage nach der Halbdistanz in Samorin).
Am Sonntag standen dann Matthias und Patrick bei hochsommerlichen Bedingungen pünktlich um 11 Uhr am Start. 
Patrick beendete das Rennen nach 5h09min auf den 29. Klassenrang und in den Top 200 Gesamt unter den 2500 Startern.

Matthias konnte das Rennen trotz Verletzung in guten 5h30 beenden. 

Bericht von Veri zum Faakersee Tri

Am 27.8.2016 fand in Arneitz/Kärnten der traditionelle Faaker See Triathlon statt. Veronika startete auf der Olympischen Distanz, laut Veranstaltern ist es die größte OD in Österreich. Es kommen auch sehr viele Triathleten aus den Nachbarländern hier her.
Die 1,5km Schwimmen waren in dem 21,2 Grad Celsius warmen Faaker See mit Neopren zu absolvieren. Der Start erfolgte ab 10:15 in Wellen – es gab also nicht die übliche „Schlacht“ im Wasser, was sehr positiv war. Nach den Profi-Damen war ich dann mit den anderen Frauen um 10:50 dran. 


Die Lufttemperatur hatte um die Zeit schon angezogen und es war klar, dass es noch eine Hitzeschlacht werden würde. Mit meiner Schwimmzeit von 25:55 bin ich halbwegs zufrieden. Hier habe ich aber noch viel Verbesserungspotential. Nach dem Schwimmausstieg waren ca. 400m laufend zur Wechselzone zu absolvieren, inklusive einiger Stiegen einen Straßenübergang hoch. 

Die vier Radrunden waren je 9,5km lang und führten rund um den Faaker See. Auf den ersten drei Runden war recht viel los, da die Männer, die zuvor gestartet waren, noch auf der Strecke waren. Die TOs waren aber sehr präsent und mir wäre auch kein Windschattenfahren aufgefallen. Die zwei Anstiege je runde hatten es in sich und kosteten einiges an Kraft. Ich versuchte, mir noch Körner für den Lauf aufzuheben, wollte aber nicht zu viel Zeit auf die Damen vor mir verlieren.
Der Wechsel zum Laufen funktionierte ganz gut. Die 9,2km lange Strecke führte zu 70% durch den Wald über befestigte Waldwege. Die restlichen 30% waren in der prallen Sonne auf Asphalt zu absolvieren. Die Hitze war dann schon sehr drückend. Die ersten beiden Laufkilometer waren ok, und ich wollte einen 4:15er Schnitt laufen. Dann begann leider mein Magen zu verkrampfen. Der zweite Teil der ersten Laufrunde am Asphalt war der Horror. Es war sehr heiß und ich konnte kaum Druck machen. Ich verlor leider auf den Kilometern 3-7 viel Zeit. Bei der Labestelle nach 5km versuchte ich, mich abzukühlen und nochmal etwas Kraft zu tanken. Auf den letzten 2km gings mir dann wieder besser und ich konnte noch ein paar Plätze gut machen.
Insgesamt konnte ich den 10. Platz belegen, darunter waren vier „Profi-Athletinnen“. In meiner Altersklasse konnte ich den 3. Platz erreichen. Dies sollte auch die Qualifikation für die Age-Group EM in Kitzbühel 2017 bedeuten. 
Das Rennen war super organisiert und der Zeitplan wurde gut eingehalten. Die Strecke war ebenfalls sehr schön und abwechslungsreich. Ein gelungener Triathlon!


Karins Reisebericht zur Challenge

Wir haben eh schon die letzten Tage einen kleinen Vorgeschmack auf das Geschehene gepostet, nun ist es aber Zeit das vergangene Wochenende Revue passieren zu lassen.

Am Samstag 5 Uhr läutete unser Wecker und wie geplant saßen wir um 5:30 im Auto auf den Weg in die Slowakei. Genauer gesagt nach Samorin, ein kleiner Ort 15Km südlich von Bratislava.

Nach 1:15 sind wir am X-Bionic Eventgelände angekommen und waren erstmal sprachlos. Wortwörtlich in the middle of no where wurde ein Sportkomplex der Superlative aus dem Boden gestampft.

Pferdekoppeln, Reithallen, 50m Außenschwimmbecken, Hallenbad, Laufbahn, Sportplätze alles vom feinsten und dazu ein wunderschönes neues Hotel.


Nachdem Patrick bis 08:30 sein Rad einchecken musste, haben wir uns entschlossen unsere Startnummern zu holen und anschließend sein Rad einzuchecken. Gedauert hat das ganze keine 10 Minuten und es war nicht mal noch 8 Uhr 
Also ab ins Hotel und wir rechneten schon mit einer Absage, dass unser Zimmer erst ab 15 Uhr zu beziehen sei. Fehlanzeige! Zimmer bereit und um 8:15 hatten wir dieses auch schon bezogen, gefühlt waren wir die ersten Gäste in diesem Zimmer, alles neu!
Patrick nütze die Zeit und ging nochmal frühstücken und ich legte mich für eine halbe Stunde hin, hieß ja Kräfte sparen.
Gegen 11 machten wir uns auf den Weg zum olympischen Triathlon.

Über Patrick sein abschneiden haben wir eh schon berichtet.

Am Abend ließen wir uns die Pastaparty nicht nehmen und wir erwarteten uns eigentlich, dass wir diese bald wieder verlassen werden würden um wo anders zu essen. Warum? Normalerweise sind diese überlaufen und die Qualität der Speisen lässt oft zu wünschen übrig. Aber nicht so in Samorin.

Unglaubliche 12 Sorten Pasta ( Bolognese, Lachs, …..) standen in reichlicher Menge und äußerst geschmackvoll zur Verfügung. Als Nachspeise Mohnnudeln, ein Genuss!

Dazu gab es alle Getränke Gratis vom Cola, Bier und Wein bis zum Red Bull.

Ein Wahnsinn! Beim Essen haben wir noch die spätere Siegerin Helle Frederikson beobachtet und ihre Essensstrategie kopiert 
Satt und glücklich hieß es um 21 Uhr Licht aus und Gute Nacht.

Am Sonntag saßen wir um 6 gemütlich beim Frühstück und machten uns um 7:45 auf zur Wechselzone. Rad einchecken dauerte wieder keine 5 Minuten und so waren wir eine Stunde vor Start bereits an der Donau.
Kurzes einschwimmen verkürzte die Wartezeit bis zum Start.


Pünktlich um 9:05 wurde für uns Age Grouper per Massenstart gestartet, was mir bekanntlich keine Freude und auch mega Probleme bereite.


Aber kein Wunder bei einer einzigen Schwimmstunde in 1 ¾ Jahren ( Schwangerschaft und einem „Mama fixierten Sohnemann“)
Naja egal, irgendwie hab ich es doch nach 40min aus dem Wasser geschafft und es ging nun vom Donaudamm ca. 15 Höhenmeter hinunter und ca. 300m laufend in die Wechselzone.


Ab auf die Flache 90KM Runde!

Die ersten 45km waren mit Rückenwind zu fahren und waren super, retour war es grausam. Windspitzen um 50KMH und Regen machten es zu einem Kampf. Kaum zu glauben, aber ich habe den Radsplit nach 2h42min beendet und dies mit der zweitbesten Agegroup Zeit.

Zu loben waren die vielen TOs (auch aus NÖ), sie haben alle Windschattengruppen gesprengt und wirklich sehr viele Atheleten gestraft, was mir als non-drafting Sportlerin wirklich taugte!

Beim Wechsel vom Rad zum Laufen hat mir Patrick bereits zugerufen, dass ich auf dem 3. AK Rang liege und die Zweite nur 50sek vor mir liegen würde.

Zu Laufen waren 4 Runden mit ca. 5KM. Der erste Kilometer aus der Wechselzone führte noch auf befestigten Boden bevor es von Kilometer 2 – ca. 4 auf einer Trapprennbahn und anschließend im Gras zu laufen galt. War alles kein Problem und machte eigentlich das Rennen kurzweilig, weil man immer in Blickweiter der Leute war. Der vierte Kilometer führte dann wieder die 15 Höhenmeter rauf auf den Damm und dann wieder runter; und dies 4x ;-(

Was ich wirklich sensationell war; es gab pro Runde 4 Ladestationen!
Leider vergrößerte sich der Vorsprung der Zweiten auf zwei Minuten, jedoch hatte ich auf die Vierte bereits 13 Minuten gut gemacht. Jetzt hieß es eigentlich nur noch den Dritten ins Ziel retten. Auf der letzten Runde wurde es nochmal knapp und ich konnte den Vorsprung auf Rang Zwei auf unter eine Minute verkürzen. Leider war dann das Rennen doch zu kurz und es reichte nicht mehr ganz um auf dem letzten 21.KM die Zweite zu erreichen.
Egal! Am Ende standen 5h17min auf meiner Uhr und damit war ich zufrieden. In Anbetracht des schwachen Schwimmens, dem Kampf gegen den Wind am Rad und der tiefe und nasse Boden beim Laufen (Gras und Rennbahn) eine gute Leistung und dies in einer Saison, welche gar nicht als Wettkampfsaison geplant war.


Das schönste war aber, dass ich mich mit dem 3. Platz AK ( 16. Gesamt darunter 10 Profidamen wie Frederikson) für „The Challenge Championship 2017“ qualifizieren konnte, welche in Samorin stattfinden wird.

Patrick hat an mich geglaubt und sicherheitshalber bereits am Vortag des Wettkampfes das Hotelzimmer für 2017 gebucht. Und ich werde dort wieder am Start stehen. Diesmal in starker Schwimmform und kämpfe bei der WM mit  😊😉

Danke fürs Lesen! Karin

Challenge accepted und Kärnten läuft

 

Als vorab Info dürfen wir uns darüber freuen, dass Karin den 3. AK Rang bei der Challenge Samorin heute belegt hat und somit zur Challenge WM 2017 reisen darf – ein ausführlicher Bericht folgt morgen.

 

In der Zwischenzeit hat uns auch noch eine weitere sportliche Nachricht aus Kärnten erreicht. Fam Weingärtner nützte das schöne Wochenende um bei Kärnten Läuft teilzunehmen.

Sie haben erfolgreich den Familienlauf und Matthias den Halbmarathon bestritten! Wir freuen uns darüber, wenn der Nachwuchs so gefördert wird ! Weiter so!

 

 



 

 

Bericht von Max

Tri Kraigersee:
Vorm  Rennen wars etwas stressig, da unerwarteterweise doch Neo erlaubt war. Also noch schnell zum Auto, da meine Schwimmform eh zu wünschen übrig läßt .
Das Schwimmen selbst war dank des Wellenstarts (Elite, bis M40, ab M40, W) „entspannt“.

Rad:

Auf der Ersten von drei Runden war schnuppern angesagt, da ich die Strecke nicht kannte.

Die Strecke ist eher hügelig inkl. einem 70HM ansteig (inkl. Bergwertung :D).

Cool war auch, dass diese komplett gesperrt war, also keine Autos

:-)) 

Mir ist es ganz gut gegangen, wobei ich nicht alles riskiert habe, da ich auch die Laufstrecke nicht kannte und etwas haushalten wollte.
Und die Laufstrecke hatte es auch in sich. 2 Runden (hauptsächlich Feld/Schotterweg) waren zu absolvieren, wobei es gleich mit einem 30HM Anstieg losging.

 Die meisten Bergabpassagen waren mir persönlich zu steil um wirklich Tempo zu machen.

Laut meinem GPS waren es nur 4km was auch plausibel ist, da die extra ausgeflaggte 500m Schleife auf Anweisung der TOs nicht gelaufen wurde.
Alles in allem ein sehr schöner Bewerb, der aber nicht für Bestzeiten geeignet ist…zumindest für einen Flachland Indianer, wie mich 😀

Trim Team Aktion: 

Dieses Wochenende sind wir weit verstreut wieder im Einsatz. Einerseits bei den Rennen in Šamorin, wo wir gestern ein Top Ergebnis feiern durften. 

Patrick belegte Rang 9 Gesamt und Platz 2 AK bei der Challenge Šamorin über die olympische Distanz. 


Heute ist Karin am Start über die Halbdistanz und kämpft dabei um einen Qualikationsplatz für nächstes Jahr. 

Ein ausführlicher Bericht folgt!!

Auf der anderen Seite war Max in Kärtnern unterwegs und hat uns mit einem

tollen Bericht versorgt.  Wir wollen diesem Event einen extra Bericht schenken, viel Spaß beim Lesen! 

Triathlonfest in Pöttsching

Am gestrigen Sonntag wurde der bereits für uns zum Fixpunkt gewordene Pöttschinger Tri ausgetragen. Wie immer ein großes Lob an die Veranstalter – es war wie immer perfekt!

Die neue Laufstrecke wurde zum versprochenen Stimmungsnest und es war trotz schweren Bedingungen wieder eine Freude dabei zu sein.

 

Mannschaftlich freue ich mich wirklich auch darüber, dass wir mit Veri, Irene, David, Christian, Daniel, Andreas K, Andreas F, Patrick und mir ein großes Team stellen konnten.

Auch einen Dank an Matthias, welcher verletzungsbedingt pausiert hat, Angi und Tschiggo ( danke für das geile Plakat und das anfeuern) – ihr wart super ANFEUERER!!

 

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Hier die TRIm Team Ergebnisse:

 

Rang 30 Schmidlechner Patrick  1:47

Rang 34 Kocsis Andreas 1:48

Rang 46 Veronika Gabriel 1:51  — Gesamt 2. ! AK 2. !

Rang 63 Schmidlechner Karin 1:56 —- Gesamt 4 ! AK 1. !

Rang 73 Putz Christian 1:59

Rang 80 Makovich Daniel 2:00

Rang 120 Weingärtner Irene 2:10

Rang 135 Lehrner David 2:17

Rang 148 Fried Andreas 2:27

 

 

An dieser Stelle auch an die Kollegen TRICS, sie konnten Staffeltechnisch gestern großartig zu schlagen und durften sich über mehrere Podestplätze in den diversen Staffelwertungen freuen!!

 

 

 

Erfahrungsbericht aus Maastricht 

Andi war so lieb und hat uns einen Erfahrungsbericht aus Maastricht gesendet – sehr interessant! 
Hi Leute

Also dieser Ironman hier in Maastricht zählt sicher zu den schwersten und anspruchsvollsten …. Das Schwimmen verlief perfekt für mich, bislang meine PB mit 1:03 Std😃

Die Rad Strecke ist sehr anspruchsvoll – unzählige enge S- Kurven, davon das Meiste auf sehr schlecht asphaltierten Feld-Äcker-Wiesenwegen.

Und was das Schlimmste war ist , dass der Asphalt nicht sowie bei uns , in einem Stück Asphalt ist , sondern in so 6 m Platten , die noch versetzt sind(Rumpelweg) gelegt wurde.

Also komplett untauglich für eine Zipp-Scheibe….und in den Ortschaften so grobe Pflastersteine….. Durch das rumpeln hat es mir sogar vom Bremshebel den Schrauben rausgedreht-musste stehen bleiben und nachziehen…Bei Km 120 hatte ich dann noch einen Platten😤 den ich GSD mit einem Rep-Schaum einigermaßen hinbekam, sodass ich bis zum Schluss fertigfahren konnte- die letzten km bin ich nur mehr mit 4/5 bar gefahren …. Und ein Sauwetter war sowieso Wind /Sturm /Regen- und Gatsch ….

Beim Laufen waren 4 Runden zu absolvieren… Sehr hügelig😳 sehr schwer zu laufen .. und sehr heiß … Da war die Sonne wieder da…. 

Also mit meiner Zielzeit von 10:30 Std hab ich nicht mehr gerechnet…. Allerdings ist sich eine Sub 11 – mit 10:58 Std ausgegangen… Mit der ich am Ende sehr sehr zufrieden war … Weil es wirklich nicht einfach war… So gelitten hatte ich noch nie …..😅


Lg Andi

Auslandsreisen 

Auslandseinsätze
Ein tolles Wochenende für das TRIm Team Austria ist mit dem heutigen Ironman in Maastricht zu Ende gegangen, aber dazu später mehr denn bereits gestern waren Athleten und TOs von uns beim Ironman in Budapest mit von der Partie. 


Budapest:
Gestern wurde bereits zum dritten mal der Ironman 70.3 in der ungarischen Hauptstadt ausgetragen. Matthias war unser Mann vor Ort und konnte trotz vorheriger Verletzungspause den Bewerb wieder mit einer sehr guten Leistung beenden. 

“ Das Rennen war so weit super. Etwas mühsam waren leider die schlechten Straßenverhältnisse. Löcher, Kopfsteinpflaster, Schienen,…. haben dazu geführt, dass Athleten am Rad teilweise ihre Flaschen und ihr Werkzeug bei voller Fahrt verloren haben, was eigentlich nicht ungefährlich war. 

Zudem war die Windschattenproblematik auch wieder gegeben“, so Matthias, “ trotzdem bin ich zufrieden.“
Sehr erfreulich war auch, dass wir mit zwei Kampfrichter vor Ort waren nämlich mit Christian und Ralf.

Hier das Resümee von Christian, welches leider nicht so positiv ausfällt:“

Wir haben als TOs versucht die Draftingregeln einzuhalten,

nur es lief alles aus dem Ruder, weil

90% der gestraften Athleten nicht in die Penalty Box kamen. Leider war der Bewerb aus TO Sicht nicht ideal organisiert.“

Heute Sonntag nützte noch Irene die Möglichkeit am Ironman 5150 ebenfalls in Budapest teilzunehmen. Der Bewerb über die olympische Distanz wurde von ihr in einer sehr guten Zeit von gefinisht und zeigt das die Richtung stimmt.

Das sportliche Highlight des Wochenendes fand aber wo anderst statt, nämlich im fernen Maastricht ( Niederlande) wo Andreas Kocsis mit dem Ironman sein Jahreshighlight bestritten hat. 


Nach einer sehr guten Schwimmzeit von 1h3min stieg er bereits aufs Rad und musste dort im Land der 1000 Hügel den harten Radkurs bewältigen. 

Dies gelang ihm in einer Zeit von 5h44min. Den abschließenden Marathon beendete Andreas in knapp 4h und konnte so eine sub 11 Zeit auf diesem als äußerst schwer geltenden Kurs feiern. 
Gratulation an das Team, ihr seit super!