Bericht von Veri zum Faakersee Tri

Am 27.8.2016 fand in Arneitz/Kärnten der traditionelle Faaker See Triathlon statt. Veronika startete auf der Olympischen Distanz, laut Veranstaltern ist es die größte OD in Österreich. Es kommen auch sehr viele Triathleten aus den Nachbarländern hier her.
Die 1,5km Schwimmen waren in dem 21,2 Grad Celsius warmen Faaker See mit Neopren zu absolvieren. Der Start erfolgte ab 10:15 in Wellen – es gab also nicht die übliche „Schlacht“ im Wasser, was sehr positiv war. Nach den Profi-Damen war ich dann mit den anderen Frauen um 10:50 dran. 


Die Lufttemperatur hatte um die Zeit schon angezogen und es war klar, dass es noch eine Hitzeschlacht werden würde. Mit meiner Schwimmzeit von 25:55 bin ich halbwegs zufrieden. Hier habe ich aber noch viel Verbesserungspotential. Nach dem Schwimmausstieg waren ca. 400m laufend zur Wechselzone zu absolvieren, inklusive einiger Stiegen einen Straßenübergang hoch. 

Die vier Radrunden waren je 9,5km lang und führten rund um den Faaker See. Auf den ersten drei Runden war recht viel los, da die Männer, die zuvor gestartet waren, noch auf der Strecke waren. Die TOs waren aber sehr präsent und mir wäre auch kein Windschattenfahren aufgefallen. Die zwei Anstiege je runde hatten es in sich und kosteten einiges an Kraft. Ich versuchte, mir noch Körner für den Lauf aufzuheben, wollte aber nicht zu viel Zeit auf die Damen vor mir verlieren.
Der Wechsel zum Laufen funktionierte ganz gut. Die 9,2km lange Strecke führte zu 70% durch den Wald über befestigte Waldwege. Die restlichen 30% waren in der prallen Sonne auf Asphalt zu absolvieren. Die Hitze war dann schon sehr drückend. Die ersten beiden Laufkilometer waren ok, und ich wollte einen 4:15er Schnitt laufen. Dann begann leider mein Magen zu verkrampfen. Der zweite Teil der ersten Laufrunde am Asphalt war der Horror. Es war sehr heiß und ich konnte kaum Druck machen. Ich verlor leider auf den Kilometern 3-7 viel Zeit. Bei der Labestelle nach 5km versuchte ich, mich abzukühlen und nochmal etwas Kraft zu tanken. Auf den letzten 2km gings mir dann wieder besser und ich konnte noch ein paar Plätze gut machen.
Insgesamt konnte ich den 10. Platz belegen, darunter waren vier „Profi-Athletinnen“. In meiner Altersklasse konnte ich den 3. Platz erreichen. Dies sollte auch die Qualifikation für die Age-Group EM in Kitzbühel 2017 bedeuten. 
Das Rennen war super organisiert und der Zeitplan wurde gut eingehalten. Die Strecke war ebenfalls sehr schön und abwechslungsreich. Ein gelungener Triathlon!


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