Ironman 70.3 Pula 2016

Nachdem im letzten Jahr der Ironman Pula etwas unglücklich (durch das Schwimmdesaster) in den Rennkalendar aufgenommen wurde, dachten wir uns, dass wir dem Rennen eine zweite Chance geben werden.
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Karin, Andreas und Patrick machten sich so gemeinsam mit Martin Ganeider vom Top Team Tri NÖ auf den Weg in die kroatische Hafenstadt.
Am Renntag rechneten bereits alle mit schweren Regengüssen, jedoch schien zum Start noch alles ok zu sein.
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Eine Stunde vor Rennstart wirkte die Adria noch einladend und man freute sich auf das Rennen.
Gestartet wurde mit Rolling Start und als die ersten Athleten ins Wasser stiegen wusste man, dass es doch kein Spaß werden wird, denn die Wellen kamen und die Bojen tanzten im Meer.  Die Wellen waren richtig arg und man sah viele Athelten verzweifelt brustschwimmend oder einfach nur im Wasser treibend – versuchend sich zu orientieren.
Leider hatte es der Veranstalter  auch heuer wieder nicht im Griff die Bojen gut zu verankern (man verwendete ein Seil als Anker, anstelle mehrerer) und so geschah es, dass zB bei Karin die 2. Wendeboje gar nicht mehr da war.
Alle Athleten mit denen wir gesprochen haben sagten auch, dass die Wettkampfstrecke auch deutlich länger war.
Die Radstrecke wurde im vergleich zum Vorjahr geändert und führte nun im Uhrzeigersinn durch das Hinterland von Istrien. Die Strecke wäre an sich perfekt und wunderschön, jedoch Bäche, welche sich auf den Straßen kanalisierten, machten die 92 (!) Km Runde zum Abenteuer, welche auch unzählige Athleten mit teils schweren Stürzen beenden mussten.
Auch Karin wurde ein Sturzopfer. Helm kaputt, Dress kaputt, aber hart im nehmen und konnte weiter machen.
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Der abschließende Halbmarathon wurde ebenso über eine neue, aber durchaus tolle (sehr hügelig)  Strecke geführt. Zuerst ging es mehr oder weniger entlang der Küste für ca 10 Km Richtung Zentrum.
Dort mussten dann die restlichen 11KM auf einer Runde, welche es 2 1/2x zu laufen galt, beendet werden.
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Höhenprofil Laufstrecke
Am Ende waren doch alle unsere Teammitglieder im Ziel aber mit durchmischten Gefühlen. Eines war klar, dass dies eines unserer härtesten Rennen war, welches eigentlich schon grenzwertig von statten ging.
Wir sind mit dieser Meinung nicht allein wie andere Posts von Teilnehmern zeigen:
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Der Regen war beim Laufen auch ein Faktor und wurde auch vom Team Mohrenwirt auf Video festgehalten. (sehenswert! )
Siehe hier:
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Happy sieht anderst aus 😦
Fazit:
Leider waren viele Dinge diesmal organisatorisch schlechter als beim ersten Mal. So entstand bereits nach kurzer Zeit eine lange Schlange bei der Zielverpflegung. (leider ist die Bereitschaft sich nach 5h im Wettkampf anzustellen sehr gering)
Es gab keine wärmenden Decken mehr. Verantwortliche hatten keine Ahnung von wo die Buse zurück zur Wechselzone abfuhren, Bekannte wurden über das Ausscheiden der Liebsten nicht informiert und warteten stundenlang ohne zu wissen wo diese umgehen.
Aber das ärgste war, dass ein Athlet, welcher einen schweren Sturz hatte mit der Rettung ins Krankenhaus kam. Dort wurde ein Röntgen gemacht (nur eine Prellung) und anschließend wurde dieser mit Rettung wieder zum Ort des Unfalles retour gebracht und gezwungen dort auszusteigen, anstelle dieses Sportler in den Zielbereich zu bringen.
Man darf nicht alles schlecht reden. Die vielen Freiwilligen haben bei diesem SAU-Wetter tolle Arbeit geleistet.
Jedoch als Fazit kann ich persönlich den Ironman Pula keinen empfehlen.

 

Jetzt heißt es für uns drei in die OFFSEASON!

 

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